Grundsätze für hochwertige Produkte

Als Konsequenz aus den verschiedenen "Lebensmittelskandalen" der letzten Jahre ist es vielen Menschen wichtig, genau hinzusehen, woher ihre Nahrung und Getränke kommen und - nicht minder wichtig - wie diese produziert wurden. Hersteller und Anbieter tun gut daran, hier für die nötige Information und Transparenz zu sorgen.

 

Lesen Sie zu diesem Thema auch unsere Seiten:

Dachmarke als Kennzeichen für die nach MJN-Kriterien hergestellten Produkte

Wir bei Main-Jura-Natur (abgekürzt: MJN) haben selbstverständlich auch unsere Grundsätze. Entstand doch die Initiative dazu aus dem Verlangen, selbst hochwertige Erzeugnisse zu bekommen, denen wir vertrauen können.

 

Drei Kriterien müssen alle mit der Dachmarke (Logo) versehenen Produkte erfüllen:

1. Garantierte Herkunft Region Obermain

Ganz wichtig ist die Nachvollziehbarkeit der Herkunft. Kurze Wege und das Kennen der Beteiligten sind entscheidend. Bei MJN stammen alle Zutaten zum fertigen Erzeugnis aus der Region Obermain, was nahezu identisch ist mit dem Landkreis Lichtenfels. Lediglich nachweislich nicht bei uns verfügbare Gewürze wie Salz und Hopfen können möglichst von nächstgelegenen Herstellern zugefügt werden. Manchmal sind ganze Produktionsschritte nicht mehr in unserem Landkreis vorhanden. So zum Beispiel eine Mälzerei für unsere Braugerste. Auch hier gilt der Grundsatz der nächstgelegenen Alternative. „Garantiert" bedeutet, wir prüfen die Kriterien und dokumentieren das.

2. Naturschonender Anbau

Das Bewusstsein, die Heimat zu wahren, muss Vorgabe für unser Handeln sein. Die Grundsubstanzen der Erzeugnisse von MJN müssen alle Möglichkeiten ausnutzen, um mit Ressourcen schonend umzugehen. Das beginnt bei der Düngung, die nur nach Empfehlungen aus einer Bodenuntersuchung erfolgen darf, das heißt auch Verzicht auf Gentechnik, kein Klärschlamm im gesamten Betrieb, minimaler und nur unabwendbarer Einsatz von Behandlungsmitteln, Teilnahme an Agrarumweltprogrammen usw.

3. Traditionelles Handwerk

Die Weiterverarbeitung der Urerzeugnisse - also die Wertschöpfung - übernehmen ortsansässige Handwerksbetriebe, die Mitglied der jeweiligen Handwerks-Innung sind und damit Werte und Traditionen des Handwerks leben und anwenden. Die Verfahren zur Verarbeitung sind darauf ausgerichtet, größtmögliche Qualität bei den Endprodukten zu erreichen.